Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachtanz, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nachtanzes · Nominativ Plural: Nachtänze
Worttrennung Nach-tanz
Wortzerlegung nach1 Tanz
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Musik auf einen langsamen Schreittanz in geradem Takt folgender schneller Springtanz in ungeradem Takt

Verwendungsbeispiele für ›Nachtanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den zwischen 1585 und 1630 entstandenen Stücken fehlt meist der Nachtanz, der im Dreiertakt improvisiert wurde. [Hoerburger, Felix u. Sobieski, Marian: Polonaise. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 44528]
Werte bar, wurde zur Schwankoperette erniedrigt und der Wirkung grotesker Nachtänze ausgeliefert. [Nick, Edmund: Gilbert (Familie). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 41040]
Wie bei J. Posch stellt die Tripla den wenig stilisierten Nachtanz des vorangehenden Satzes dar. [Fischer, Kurt von: Variation. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 9789]
So kommt sie in Zweiergruppen als Vor‑ wie als Nachtanz vor. [Reimann, Margarete: Intrada. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 39061]
Die eifrige Wiederholung von Gsg.‑Melodien in Nachtänzen bahnte der Tanzoperette den Weg. [Nick, Edmund: Reinhardt. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 35855]
Zitationshilfe
„Nachtanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachtanz>.

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