Nachteule, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNacht-eu-le
WortzerlegungNachtEule1
eWDG, 1974

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft jmd., der bis spät in die Nacht hinein arbeitet

Thesaurus

Synonymgruppe
Nachteule  fig. · ↗Nachtschwärmer  fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Morgenmuffel · ↗Nachtmensch
  • die Nacht durchwachen · die Nacht zum Tage machen · ↗durch...  ●  (eine) Nachtschicht einlegen  ugs., fig. · (sich) die Nacht um die Ohren hauen  ugs., salopp · (sich) die Nacht um die Ohren schlagen  ugs. · ↗aufbleiben  ugs. · ↗durchmachen  ugs. · wachbleiben  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Bar Rosa wird schon kräftig ausgeschenkt, erste Nachteulen nisten sich ein.
Bild, 15.10.2001
Die Nachteulen über Frankfurt aber erzählten sich wie immer Geschichten von früher.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.1999
Tagsüber ruhen sich die Nachteulen an den 15 Stränden innerhalb des Stadtgebietes aus.
Der Tagesspiegel, 01.06.1996
Die Nachteulen schlafen um diese Zeit, die Frühaufsteher sind unterwegs zum Bus oder schon im Büro.
Die Zeit, 02.11.1990, Nr. 45
Außerdem hatte ich Ringe bei mir für alle Berufe, mit Kegel und Kugel für Huren, mit Nachteulen für Förster.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 150
Zitationshilfe
„Nachteule“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachteule>, abgerufen am 24.08.2019.

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