Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nachtmütze, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nachtmütze · Nominativ Plural: Nachtmützen
Aussprache 
Worttrennung Nacht-müt-ze
Wortzerlegung Nacht Mütze

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [veraltet] im Bett getragene Mütze
  2. 2. [umgangssprachlich, übertragen] schläfriger, träger Mensch
eWDG

Bedeutungen

1.
veraltet im Bett getragene Mütze
2.
umgangssprachlich, übertragen schläfriger, träger Mensch
Beispiele:
er ist eine Nachtmütze
pass doch auf, du Nachtmütze!

Verwendungsbeispiele für ›Nachtmütze‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich setze mir eine Nachtmütze mit langen, blonden Zöpfen auf den Kopf. [Die Zeit, 16.10.1995, Nr. 42]
Erst der März stülpte den alten Giebelhäusern die winterliche Nachtmütze über die Ohren. [Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 140]
Natürlich hatte sie die Nachtmütze auf, aber wir hatten solche Quälgeister mehr im Hause. [Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8140]
Eine Frau verliert in Uniform sofort; sie sieht aus wie eine Nachtmütze, die von einem Expresszug überrollt wurde. [Süddeutsche Zeitung, 05.01.2000]
Den Wert oder Unwert des Sessels und der roten Nachtmütze vermochten sie nicht zu bemessen. [Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 24]
Zitationshilfe
„Nachtmütze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachtm%C3%BCtze>.

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