Nachwahl, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Nach-wahl
Wortzerlegung nach-Wahl
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Wahl, mit der eine aus bestimmten Gründen nicht termingemäß durchgeführte Wahl in einem Wahlkreis oder -bezirk nachgeholt wird
2.
aus bestimmten Gründen nach einer bereits durchgeführten Wahl notwendig gewordene weitere Wahl

Typische Verbindungen zu ›Nachwahl‹

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Verwendungsbeispiele für ›Nachwahl‹

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Selbst in den schlechtesten Zeiten des Jahres 2003 haben wir einige kommunale Nachwahlen gewonnen.
Die Welt, 16.03.2004
Aber in den nächsten zwölf Monaten werden mehrere Nachwahlen fällig sein.
Die Zeit, 21.05.1965, Nr. 21
Und der Erfolg bei der Nachwahl für ihn übertraf unsere kühnsten Erwartungen.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4387
Dieser Fall ist eigentlich die klassische Nachwahl, wie sie im Mehrheitswahlrecht notwendig ist.
o. A. [hs]: Nachwahl. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1987]
Neue Wahlscheine dürfen nur von Gemeinden des Gebietes, in dem die Nachwahl stattfindet, erteilt werden.
o. A.: Bundeswahlordnung (BWO). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Zitationshilfe
„Nachwahl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachwahl>, abgerufen am 02.03.2021.

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