Nachwehe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNach-we-he
Wortzerlegungnach-Wehe1
eWDG, 1974

Bedeutung

nach der Entbindung auftretende Wehe
übertragen meist unangenehme, schmerzhafte Folge, Nachwirkung eines Ereignisses
Beispiele:
die Nachwehen des Krieges
Fritz Nettenmair lag in der Stube auf dem Sofa und trug die Nachwehen einer durchschwärmten Nacht [O. LudwigHimmel u. Erde1,208]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affäre Asienkrise Bürgerkrieg Erdbeben Fusion Gehirnerschütterung Gewinnwarnung Krieg Revolution Rezession Skandal Streik Sturz Terroranschlag Weltkrieg erholen juristisch kämpfen leiden plagen prägen spüren überwinden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nachwehe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die ersehnte Zeit hatte er mit letztem Einsatz erreicht und die Nachwehen des Erfolgs bekam er auf den letzten Metern in Ulm zu spüren.
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003
Die Zeit unmittelbar nach der Konferenz war gekennzeichnet von den Nachwehen der eben überwundenen Kontroversen.
Der Spiegel, 29.03.1982
Während Maria schließlich das Kind wusch, krümmte sich Ursula Markart in den späten Nachwehen.
Röhrig, Tilman: In dreihundert Jahren vielleicht, Würzburg: Arena 1984 [1983], S. 75
Hierin hat die Bezeichnung Kater für die Nachwehen feuchtfröhlicher Runden seinen Ursprung.
o. A.: Die grosse Welt der Getränke, Hamburg: Tschibo Frisch-Röst-Kaffee Max Herz 1977, S. 68
Und Jonathan fiel in einen unruhigen Halbschlummer, von den Nachwehen der Narkose betäubt.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10736
Zitationshilfe
„Nachwehe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nachwehe>, abgerufen am 20.02.2019.

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