Nadelbaum, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Nadelbaum(e)s · Nominativ Plural: Nadelbäume
Aussprache 
Worttrennung Na-del-baum
Wortzerlegung Nadel Baum
eWDG

Bedeutung

Baum, der zur Klasse der Nadelhölzer gehört
Beispiel:
Fichten und Tannen sind Nadelbäume
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Nadel · Stecknadel · Stricknadel · Nähnadel · Sicherheitsnadel · nadeln · Nadelbaum
Nadel f. ‘Nähgerät, Stechwerkzeug, Schmuck zum Anstecken, Zeiger am Kompaß, Blatt des Nadelbaums’, ahd. nādala, mit Metathese nālda (9. Jh.), mhd. nādel, nādele, nālde, nhd. Nadel und (mundartlich) Nolde, asächs. nāðla, mnd. nātel, nālde, mnl. naelde, nl. naald, afries. nēdle, nēlde, aengl. nǣdl, engl. needle, anord. nāl, schwed. nål, got. nēþla (germ. *nēþlō-) führen als Bildungen mit dem fem. Suffix ie. -tlā auf die unter nähen (s. d.) angeführte Wurzel ie. *(s)nē- ‘Fäden zusammendrehen, mit dem Faden hantieren, weben, spinnen, nähen’. Nadel bezeichnet ursprünglich die Nähnadel, dann auch nadelförmige Geräte und Geräteteile, häufig in Zusammensetzungen wie Haar-, Injektions-, Kompaß-, Spick-, Zündnadel. Stecknadel f. ‘mit einem Kopf versehene Nadel zum Feststecken’, frühnhd. stecknolde (15. Jh.). Stricknadel f. ‘(Metall)nadel zum Stricken’, frühnhd. strickenalde (15. Jh.). Nähnadel f. ‘mit einem Öhr versehene Nadel zum Nähen’ (17. Jh.). Sicherheitsnadel f. ‘Nadel mit einem die Spitze verdeckenden Verschluß’ (19. Jh.). nadeln Vb. ‘die Nadeln verlieren’ von Nadelbäumen (Anfang 20. Jh.), älter ‘mit Nadeln nähen, sticken’ (17. Jh.). Nadelbaum m. (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Nadelbaum  ●  Konifere  ugs.
Oberbegriffe
  • Baum  ●  Makrophanerophyt  fachspr.

Typische Verbindungen zu ›Nadelbaum‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nadelbaum‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nadelbaum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vor allem sind fast alle Nadelbäume aus dem Schutz herausgefallen, dürfen also abgeholzt werden, egal wie dick sie sind. [Der Tagesspiegel, 19.04.2004]
Während der Stein brennt, verbreitet sich ein angenehmer Duft – der Duft von Nadelbäumen. [Süddeutsche Zeitung, 09.02.1995]
Früher war dieser schattennutzende Nadelbaum in unsern Wäldern weit verbreitet. [Wiehle, Hermann u. Harm, Marie: Lebenskunde für Mittelschulen - Klasse 3, Halle u. a.: Schroedel u. a. 1941, S. 0]
Wo man einem Nadelbaum Äste absägt, bleibt er zeitlebens kahl. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 75]
Island ist nahezu baumlos, Nadelbäume dieser Höhe gibt es im Land nicht. [Die Zeit, 24.12.2003, Nr. 52]
Zitationshilfe
„Nadelbaum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nadelbaum>.

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