Nagelstiefel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungNa-gel-stie-fel (computergeneriert)
WortzerlegungNagel1Stiefel
eWDG, 1974

Bedeutung

siehe auch Nagelschuh
Beispiel:
Sie machen mit Ihren Nagelstiefeln zu viel Lärm [RennKrieg29]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich schwöre, daß ich meine Kenntnisse der französischen Sprache niemals dazu mißbrauchen werde, um die heilige Erde Frankreichs unter meinen Nagelstiefeln knirschen zu hören.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 890
Dann setzte erst die wilhelminische Generation die Welt in Schrecken, und danach stampften die Deutschen in braunen Hosen und Nagelstiefeln durch das gleiche Land.
Die Zeit, 14.08.1981, Nr. 34
Von draußen sieht es immer ungeheuer imposant und praktisch unbesiegbar aus, aber drinnen regieren oft die Nieten in Nagelstiefeln, konsequent daneben bis in den Tod.
Der Tagesspiegel, 08.09.2004
Eine Gruppe von sechs Skinheads tummelte sich dort, erkenntlich an den kurzgeschorenen Köpfen, den Fliegerjacken und den Nagelstiefeln.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 180
Meine schweren Nagelstiefel geben Abdrücke auf dem Asphalt, der weich ist wie Gummi.
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 14
Zitationshilfe
„Nagelstiefel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nagelstiefel>, abgerufen am 13.12.2019.

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