Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Naive, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Naiven · Nominativ Plural: Naiven
Aussprache 
Worttrennung Na-ive · Nai-ve
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

Theater Schauspielerin, die die Rollen der jugendlichen Liebhaberin spielt

Thesaurus

Synonymgruppe
(jugendliche) Naive (Rollenfach) · naives Mädchen  ●  Dummchen  ugs. · Dummerchen  ugs., verniedlichend · Ingenue (Rollenfach)  geh., franz. · naives Blondchen  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Naive‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Naive‹.

Verwendungsbeispiele für ›Naive‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist der Zirkel der bürgerlichen Sehnsucht nach dem Naiven. [Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 216]
Wer nicht will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, wird sich nicht gern zu den Naiven zählen. [Die Zeit, 04.01.2005, Nr. 02]
Es sind die Autoren, die Bücher machen, so glauben die Naiven. [Die Zeit, 07.04.1978, Nr. 15]
Seine Frau spielt wohl unablässig die hilflose Naive, aber sie ist es keineswegs. [Süddeutsche Zeitung, 31.07.1999]
Nur Ignoranten und Naive können glauben, daß ein Land mit diesem Personal nicht jedes wissenschaftlich‑technische Problem selbst lösen kann. [konkret, 1983]
Zitationshilfe
„Naive“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Naive>.

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