Naive, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Naiven · Nominativ Plural: Naiven
Aussprache 
Worttrennung Na-ive · Nai-ve
Herkunft Französisch
eWDG, 1974

Bedeutung

Theater Schauspielerin, die die Rollen der jugendlichen Liebhaberin spielt

Thesaurus

Synonymgruppe
(jugendliche) Naive (Rollenfach) · naives Mädchen  ●  ↗Dummchen  ugs. · ↗Dummerchen  ugs., verniedlichend · Ingenue (Rollenfach)  geh., franz.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Naive‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Naive‹.

Verwendungsbeispiele für ›Naive‹

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Wer nicht will, dass die Welt bleibt, wie sie ist, wird sich nicht gern zu den Naiven zählen.
Die Zeit, 04.01.2005, Nr. 02
Das ist der Zirkel der bürgerlichen Sehnsucht nach dem Naiven.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 216
Nur Ignoranten und Naive können glauben, daß ein Land mit diesem Personal nicht jedes wissenschaftlich-technische Problem selbst lösen kann.
konkret, 1983
Bei dieser Begriffsbestimmung leuchtet besonders die Abhängigkeit des Naiven vom Objekt ein.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 131
Naive wie auch wissenschaftliche Erklärungsversuche suchten die Ursachen früher vorwiegend in der Person des Kindes und fanden sie in seiner mangelnden Begabung, Intelligenz oder Anstrengungsbereitschaft.
Schaub, Horst u. Zenke, Karl G.: Lernschwierigkeiten. In: dtv-Wörterbuch Pädagogik [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1995], S. 9288
Zitationshilfe
„Naive“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Naive>, abgerufen am 31.05.2020.

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