Namenkunde, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Nebenform Namenskunde
Aussprache 
Worttrennung Na-men-kun-de ● Na-mens-kun-de
Wortzerlegung Name -kunde
Wortbildung  mit ›Namenkunde‹ als Erstglied: namenkundlich
eWDG

Bedeutung

Wissenschaft, die die Herkunft, Geschichte, Bildungsweise und Bedeutung der Vornamen, Familiennamen, Ortsnamen und Flurnamen erforscht

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Namenforschung · Namenkunde  ●  Onomastik  fachspr. · Onomatologie  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Namenkunde‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Namenkunde‹.

Verwendungsbeispiele für ›Namenkunde‹, ›Namenskunde‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie oft in solchen Fällen wandten sich die Beamten an die Forschungsstelle für Namenkunde der Universität Leipzig. [Süddeutsche Zeitung, 12.12.1996]
Bauer studierte Namenkunde, Geschichte, Germanistik und Volkskunde, promovierte und war als Lehrbeauftragter an der Uni tätig. [Süddeutsche Zeitung, 28.08.1998]
Seine Karriere begann er 1984 als Hilfsassistent an der Forschungsstelle für Namenkunde der Universität Bern. [Süddeutsche Zeitung, 05.03.2002]
Der dtv‑Atlas "Namenkunde" von Konrad Kunze bietet eine kundige, übersichtliche, für den Umfang des Bandes erstaunlich inhaltsreiche Einführung. [Die Welt, 18.03.2004]
Eigene Forschungsleistungen zur Stadtgeographie, zur Namenkunde und über Archivprobleme erschienen als Aufsätze in wiss. Zeitschriften. [Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - E. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 9856]
Zitationshilfe
„Namenkunde“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Namenkunde>.

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