Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Namenspatron, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Namenspatrons · Nominativ Plural: Namenspatrone
Aussprache  [ˈnaːmənspaˌtʀoːn]
Worttrennung Na-mens-pa-tron · Na-mens-pat-ron
Wortzerlegung Name Patron1
eWDG

Bedeutung

Religion Person, Heiliger, dessen Namen jmd. trägt
Beispiel:
doch zu St. Jürg, meinem Namenspatron, halt' ich jeweilen Andacht [ C. F. MeyerJenatsch1,92]

Typische Verbindungen zu ›Namenspatron‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Namenspatron‹.

Verwendungsbeispiele für ›Namenspatron‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn gar nichts mehr hilft, habe ich immer noch meinen Namenspatron. [Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 364]
So genial wie sein Namenspatron ist das Gerät also nicht. [C't, 1999, Nr. 13]
Fast trotzig nimmt es sich zum Start deshalb wie sein biblischer Namenspatron einen großen Gegner vor. [Süddeutsche Zeitung, 05.01.1999]
Schließlich ist er nicht nur ihr Namenspatron, sie spielen ihn auch schon seit Jahrzehnten. [Süddeutsche Zeitung, 14.02.1998]
Schließlich hat nicht einmal ihr Namenspatron ein geeignetes Werk für sie hinterlassen. [Der Tagesspiegel, 01.12.2003]
Zitationshilfe
„Namenspatron“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Namenspatron>.

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