Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Namenszug, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Namenszug(e)s · Nominativ Plural: Namenszüge
Aussprache 
Worttrennung Na-mens-zug
Wortzerlegung Name Zug

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. eigenhändige Unterschrift
  2. 2. [veraltet] Initiale, Monogramm
eWDG

Bedeutungen

1.
eigenhändige Unterschrift
Beispiele:
einen Brief mit seinem Namenszug versehen, unterzeichnen
das Papier trägt seinen Namenszug
Posnanski setzte seinen von Beruf und Charakter unleserlichen Namenszug unter das Schriftstück [ A. ZweigGrischa152]
2.
veraltet Initiale, Monogramm

Thesaurus

Synonymgruppe
Namenszeichen · Namenszug · Signatur · Signum  ●  Autogramm  auch figurativ · Unterschrift  Hauptform · (jemandes) 'Friedrich Wilhelm'  ugs., scherzhaft · (jemandes) 'Kaiser Wilhelm'  ugs., scherzhaft · Incidit  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Namenszug‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Namenszug‹.

Verwendungsbeispiele für ›Namenszug‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei sich trug er die Namenszüge von 6000 der rund 18000 wahlberechtigten Bürger seiner Stadt. [Die Zeit, 28.05.1965, Nr. 22]
Schon früh malt er stets ein Kreuz hinter seinen Namenszug. [Die Welt, 20.09.2003]
So schnell setzt er seinen Namenszug nicht unter das Papier, das ihn bis 2005 binden soll. [Die Welt, 02.04.2002]
Der Namenszug unter dem Testament sah komisch aus, nicht so schwungvoll wie sonst. [Bild, 22.07.1999]
Man hat eine Kupferplatte mit einem isolierenden Lack überstrichen, dabei aber den Namenszug freigelassen. [Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 299]
Zitationshilfe
„Namenszug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Namenszug>.

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