Narrenfest

WorttrennungNar-ren-fest
WortzerlegungNarrFest
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
brauchtümliches, an bestimmten Tagen stattfindendes, parodistisch-ausgelassenes Fest in der Antike und im Mittelalter
b)
karnevalistisches Fest

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es zahlt jeder Narr sozusagen mit seiner Persönlichkeit für die Einladung zum Narrenfeste.
Berliner Tageblatt, 16.02.1902
Die Eselsmessen und Narrenfeste des Mittelalters lebten nicht für ein exklusives Publikum.
Die Zeit, 18.02.1946, Nr. 07
Stark beeinflußt wurde Purim von den mittelalterlichen Narrenfesten und Mysterienspielen.
Süddeutsche Zeitung, 24.02.1998
Als das jährliche Narrenfest auf dem Marktplatz ansteht, bittet er seinen "Meister" Frollo, hingehen zu dürfen.
Bild, 12.06.2001
Die Vergnügungen des Karnevals gehen auf die antiken Saturnalien zurück und gemahnen auch an die Narrenfeste des christlichen MA.
Ghisi, Federico: Canti Carnascialeschi. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 9685
Zitationshilfe
„Narrenfest“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Narrenfest>, abgerufen am 17.11.2019.

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