Nasen-Rachen-Raum, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Na-sen-Ra-chen-Raum
eWDG

Bedeutung

oberster Teil des Rachens, der nach vorn in die Nasenhöhle, nach hinten und unten in den Rachen mündet

Verwendungsbeispiele für ›Nasen-Rachen-Raum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch den Nasen-Rachen-Raum dringen sie über das Blut in die Gehirnflüssigkeit.
o. A. [ur.]: Meningitis. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1974]
Oft wird auch der Zungengrund nach oben gedrückt und tamponiert so den Nasen-Rachen-Raum.
Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 190
Was im Reagenzglas ausgetüftelt wurde, funktioniert in der Praxis auch im Nasen-Rachen-Raum des Grippekranken.
Die Welt, 13.10.1999
Eine weitere oft benutzte Gelegenheit - allerdings fast immer unbewußte - Bestrafungstendenzen (Biermann) dem eigenen Kind gegenüber auszuführen, sind die Operationen im Nasen-Rachen-Raum.
Schücking, Beate: Wir machen unsere Kinder krank, München: List 1971, S. 169
Sie werden über Tröpfcheninfektionen, Speichel und Sexualkontakte übertragen und verursachen Krebs im Nasen-Rachen-Raum, im Magen und in Lymphknoten.
Die Zeit, 26.11.2006, Nr. 44
Zitationshilfe
„Nasen-Rachen-Raum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nasen-Rachen-Raum>, abgerufen am 21.09.2021.

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