Naturfarbe, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Na-tur-far-be
Wortzerlegung NaturFarbe
Wortbildung  mit ›Naturfarbe‹ als Erstglied: ↗Naturfarbendruck
eWDG

Bedeutungen

1.
natürliche, unveränderte Farbe
Beispiele:
rindslederne Handschuhe von Naturfarbe [ BrechtDreigroschenroman194]
daß ihre Bärte Schwarz als Naturfarbe aufwiesen [ ZuchardtSpießrutenlauf16]
2.
pflanzlicher oder tierischer zum Färben benutzter Farbstoff
Beispiel:
echte Teppiche wurden mit Naturfarbe gefärbt

Typische Verbindungen zu ›Naturfarbe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Naturfarbe‹.

Verwendungsbeispiele für ›Naturfarbe‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt kommt schon nach anderthalb Jahren die dunklere Naturfarbe durch.
Bild, 27.01.2006
Eigentlich muß ich mich nicht unbedingt angesprochen fühlen, weil ich nicht wirklich blond bin - meine Naturfarbe ist hellbraun.
Süddeutsche Zeitung, 10.09.1994
Aber moderne Architekten sind nun einmal verliebt in die Naturfarbe des Betons.
Die Zeit, 26.05.1967, Nr. 21
Als Alternative zu konventionellen Farben werden so genannte Naturfarben angeboten.
Der Tagesspiegel, 20.11.2003
Die Farbe ist die der Naturfarbe der Tiere nächstliegende heraldische Tinktur.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22040
Zitationshilfe
„Naturfarbe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Naturfarbe>, abgerufen am 23.02.2021.

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