Nebenbedeutung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNe-ben-be-deu-tung
WortzerlegungnebenBedeutung
eWDG, 1974

Bedeutung

dazukommende, untergeordnete Bedeutung
Beispiel:
die Nebenbedeutungen eines Wortes
versteckter Nebensinn
Beispiel:
Vom alten Adam will ich nicht sprechen, das hat immer noch so ne Nebenbedeutung [FontaneStechlinI 5,27]

Thesaurus

Synonymgruppe
Andeutung · ↗Beiklang · ↗Konnotation · Nebenbedeutung · ↗Nebenton · ↗Subtext · ↗Unterton · versteckte Botschaft
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Begriffe sind selbstverständlich rein beschreibend gemeint; sie haben keine herabsetzende Nebenbedeutung.
Die Zeit, 27.02.1981, Nr. 10
Aus dem Wort auch nur die geringste pejorative Nebenbedeutung herauszuhören, ist ein Zeichen mangelnder Bildung.
Die Zeit, 22.11.1985, Nr. 48
An den Bekleidungshersteller denkt man dabei, vielleicht aber auch an die Lücke zwischen Arm und Reich oder an irgendwelche sexuellen Nebenbedeutungen des Wortes.
Die Welt, 26.11.1999
Und wie im Klangkollektiv entwickelt er als Autor ein extrem feines Gehör für Nebenbedeutungen, Anklänge, die unter der semantischen Oberfläche mitgeschleift werden.
Der Tagesspiegel, 21.02.2003
Seither bekam der Name Gindely in der Unterhaltung zwischen uns verworfenen Jünglingen eine überaus pikante Nebenbedeutung.
Schnitzler, Arthur: Jugend in Wien, Eine Autobiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1918], S. 40070
Zitationshilfe
„Nebenbedeutung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nebenbedeutung>, abgerufen am 19.10.2019.

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