Nebeneinnahme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNe-ben-ein-nah-me
WortzerlegungnebenEinnahme
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Einnahme, die jmd. zusätzlich zu denjenigen aus seiner Haupteinnahmequelle noch hat

Thesaurus

Synonymgruppe
Nebeneinkommen · ↗Nebeneinkunft · Nebeneinkünfte · Nebeneinnahme · ↗Nebenverdienst · Verdienst bei einer Nebentätigkeit · Verdienst im Zweitjob · ↗Zubrot · Zusatzeinkommen · ↗Zuverdienst · Zuverdienstmöglichkeit · zusätzliches Einkommen  ●  (ein) zweites Standbein  fig., floskelhaft
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Nebenbeschäftigung · ↗Nebentätigkeit  ●  ↗Zweitjob  ugs.
  • (eine) Nebentätigkeit ausüben · (sein) Gehalt aufbessern · (seine) Einkünfte aufstocken (mit) · ↗(sich etwas) dazuverdienen · ↗(sich etwas) hinzuverdienen · Nebeneinkünfte haben · zusätzliche Einkünfte haben · über eine zusätzliche Einnahmequelle verfügen  ●  (ein) zweites Einkommen haben  variabel · (einen) Zweitjob haben  ugs. · (sich) ein paar Euro nebenbei verdienen  ugs. · (sich) was dazuverdienen  ugs. · (sich) was nebenbei verdienen  ugs.
  • (sich mehrere) Möglichkeiten offen halten  ●  (mehrere) Eisen im Feuer haben  variabel, fig. · auf mehreren Hochzeiten tanzen  ugs., fig.

Typische Verbindungen
computergeneriert

abführen anweisen lukrativ verschaffen willkommen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nebeneinnahme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dies ist nur eine von zahllosen Nebeneinnahmen des Tempels.
Die Zeit, 01.12.2005, Nr. 49
Nach Abzug seiner Kosten müsse der Mann alle Nebeneinnahmen über 9600 Mark hinaus an die Stadt abführen.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.1996
Meine Nebeneinnahmen sind vollkommen versiegt, keine Zeile von mir kommt in Druck.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1933. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1933], S. 21
Den zumeist unbemittelten Knabensängern erwuchsen Nebeneinnahmen durch die 1579 gegründete Kurrende.
Sasse, Dietrich: Berlin. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 4403
Doch mag, zumal bei Zahnärzten, die Eigentümlichkeit der Schattenwirtschaft im entwickelten Sozialismus auch manche Nebeneinnahme ermöglichen.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - G. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 28921
Zitationshilfe
„Nebeneinnahme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nebeneinnahme>, abgerufen am 14.10.2019.

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