Nebengedanke, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ne-ben-ge-dan-ke
Wortzerlegung nebenGedanke
eWDG

Bedeutung

siehe auch Nebenabsicht
Beispiele:
Nebengedanken haben
er half immer ohne jeden Nebengedanken

Verwendungsbeispiele für ›Nebengedanke‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für die südafrikanische Regierung ist die wirtschaftliche Entwicklung freilich nur ein Nebengedanke.
Die Zeit, 11.12.1981, Nr. 51
Ohne jeden Nebengedanken hatte ich ausgesprochen, was mir eben durch den Kopf gegangen war.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 1272
Aber dies war doch nur ein mehr oder weniger geschickter Nebengedanke gewesen.
Arendt, Hannah: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Frankfurt a. M.: Europäische Verl.-Anst. 1957 [1955], S. 904
Nebengedanken handeln stets von der eigenen Person, aber immer in Bezugnahme auf andere, die man beeinflussen möchte.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2001
Hoffmann sah nicht erregt aus, eher zuverlässig, fest, eine Existenz ohne Nebengedanken.
Born, Nicolas: Die Fälschung, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1980 [1979], S. 50
Zitationshilfe
„Nebengedanke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nebengedanke>, abgerufen am 23.02.2021.

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