Nebenklang, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNe-ben-klang (computergeneriert)
WortzerlegungnebenKlang
eWDG, 1974

Bedeutung

Beiklang
Beispiel:
dieses Wort hat einen geringschätzigen Nebenklang
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was in deutschen Ohren nur bedingt ablehnungswürdig klingt, hat in polnischen eben einen bösen Nebenklang.
Die Zeit, 27.10.1989, Nr. 44
Ihr gallbitterer Spott erhält durch Willhelm Müllers Verse einen unheimlichen Nebenklang von starker Sogwirkung.
Die Welt, 16.02.2002
Sie bildet den Hauptklang, von dem die Nebenklänge sich abheben.
Ball, Hugo: Kandinsky. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1917], S. 1144
Und sogar hier werden Sie Untertöne, Nebenklänge, Schattierungen mühelos feststellen.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 229
Aber in der Stimme des Renegaten schwingt nun einmal immer ein unreiner Nebenklang mit, und man erinnert sich der Worte, die Goethe über Winkelmanns Religionswechsel sprach.
Boy-Ed, Ida: Thomas Mann. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1925], S. 7771
Zitationshilfe
„Nebenklang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nebenklang>, abgerufen am 15.12.2017.

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