Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Negativimage, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Negativimages · Nominativ Plural: Negativimages
Aussprache [ˈneːgatiːfˌɪmɪʧ]
Worttrennung Ne-ga-tiv-image
Wortzerlegung negativ Image
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

durch ein allgemein als negativ bewertetes Verhalten, Äußeres geprägtes Image

Thesaurus

Synonymgruppe
Negativimage · Negativschlagzeilen · negatives Bild
Assoziationen
  • (ein) schiefes Licht werfen auf · (ein) schlechtes Licht werfen auf · (jemanden) nicht gut dastehen lassen · fragwürdig erscheinen lassen · in ein schiefes Licht geraten · in ein schlechtes Licht rücken · kein gutes Bild abgeben · kein gutes Licht werfen auf · nicht gut aussehen lassen
  • anrüchig · fragwürdig · krumm · obskur · ominös · undurchsichtig · zweifelhaft · zwielichtig  ●  dubios  Hauptform · dunkel  fig.

Verwendungsbeispiele für ›Negativimage‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Apple hat die Chance vertan, aus dem Negativimage Kapital zu schlagen. [C't, 1995, Nr. 11]
Das war in den Zwanzigern, doch noch heute wird die Stadt manchmal von ihrem Negativimage eingeholt. [Süddeutsche Zeitung, 29.04.1994]
Unattraktive Hotels und veraltete Pensionen sollten geschlossen werden, um Überkapazitäten zu reduzieren und das mit unmodernen Anlagen einhergehende Negativimage zu korrigieren. [Die Zeit, 14.11.1997, Nr. 47]
Heute hat sich das einstige Negativimage des Mittelalters komplett gewandelt. [Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43]
Über die Jahre hat er sich mit dem Negativimage seines Berufsstandes abgefunden. [Die Welt, 20.01.2003]
Zitationshilfe
„Negativimage“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Negativimage>.

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