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Negativismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Ne-ga-ti-vis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Psychologie, Psychiatrie sinn- und antriebswidriges Verhalten als Trotzverhalten Jugendlicher

Verwendungsbeispiele für ›Negativismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beides kam dem Negativismus entgegen, mit dem sich Teile der Studentenbewegung von allem und jedem distanzierten. [Die Zeit, 19.03.1993, Nr. 12]
Allerdings verharrt der von Psychiatern diagnostizierte Negativismus ganz und gar im Negativen. [Der Tagesspiegel, 11.10.2002]
Von diesem Negativismus hat sich Habermas verabschiedet – nicht aber von der theologischen Fundierung der Kritischen Theorie. [Die Welt, 05.02.2004]
Einmal mehr beklagt Clement die "fatale Neigung zum Negativismus" in Deutschland. [Die Welt, 27.01.2005]
Aber notorischer Negativismus, der letztlich nur das Mißtrauen der Bevölkerung gegen demokratische Institutionen und Politiker schürt, mißbraucht die Pressefreiheit. [Süddeutsche Zeitung, 20.12.1996]
Zitationshilfe
„Negativismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Negativismus>.

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