Nehmer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungNeh-mer (computergeneriert)
Wortzerlegungnehmen-er
Wortbildung mit ›Nehmer‹ als Letztglied: ↗Arbeitnehmer · ↗Auftragnehmer · ↗Auftragsnehmer · ↗Darlehensnehmer · ↗Darlehnsnehmer · ↗Dienstnehmer · ↗Franchisenehmer · ↗Kreditnehmer · ↗Leasingnehmer · ↗Lizenznehmer · ↗Pulsnehmer · ↗Versicherungsnehmer · ↗Vertrauensnehmer · ↗Wechselnehmer · ↗Zeitnehmer
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
veraltet jmd., der etw. nimmt; Nehmender
2.
selten Käufer

Typische Verbindungen zu ›Nehmer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Geber Länderfinanzausgleich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nehmer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nehmer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Schon damals, stellt sich heraus, war er ein ordentlicher Nehmer.
Die Zeit, 06.03.1992, Nr. 11
Das biete die Chance, neue Wege der Kooperation zwischen Gebern und Nehmern umzusetzen sowie eine transparentere Politik zu versuchen.
Der Tagesspiegel, 13.10.2000
Dann folgt eine Pause, der Geber reibt wieder die Hände und konzentriert sich, der Nehmer schließt die Augen, ohne an etwas zu denken.
Wölfl, Norbert: Die wiedergefundene Zärtlichkeit, Genf u. a.: Ariston 1995 [1983], S. 123
Hier spielen die Interessen von Gebern und Nehmern, die sich direkt auseinandersetzen, eine wesentlich größere Rolle als richtungspolitische Orientierungen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 1003
Ein Scheck ohne Angabe des Nehmers gilt als zahlbar an den Inhaber.
o. A.: Scheckgesetz. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Zitationshilfe
„Nehmer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nehmer>, abgerufen am 28.01.2020.

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