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Neoklassizismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Neo-klas-si-zis-mus
Wortzerlegung neo- Klassizismus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

sich besonders in kolossalen Säulenordnungen ausdrückende formalistische und historisierende Tendenzen in der Architektur des 20. Jahrhunderts

Thesaurus

Architektur, Kunst
Synonymgruppe
Neoklassizismus · Neuklassizismus
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Neoklassizismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neoklassizismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Neoklassizismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Als Komponist konnte er mit seinem am französischen Neoklassizismus orientierten Stil nicht mehr Fuß fassen. [Der Tagesspiegel, 30.08.1997]
Der Neoklassizismus galt lange als nationaler Stil für alle wichtigen Gebäude, für Kirchen war der byzantinische Stil verpflichtend. [Der Tagesspiegel, 09.08.1999]
Egk komponiert sich schräg und bitonal durch einen sattsam bekannten Neoklassizismus, kann sich aber gefühlvoll romantische Passagen nicht verkneifen. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.2001]
Sein Neoklassizismus bleibt erdenschwer und archaisierend, lebensprall und plump zugleich. [Der Tagesspiegel, 27.05.1998]
Im Schaffen des Komponisten steht es mit seiner Hinwendung zum Neoklassizismus an bezeichnender Stelle. [Karstädt, Georg: Blasmusik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 3225]
Zitationshilfe
„Neoklassizismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neoklassizismus>.

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