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Neokolonialismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Neokolonialismus · Nominativ Plural: Neokolonialismen
Aussprache  ['neokoloni̯aˌlɪsmʊs]
Worttrennung Neo-ko-lo-ni-alis-mus · Neo-ko-lo-nia-lis-mus
Wortzerlegung neo- Kolonialismus
eWDG

Bedeutung

Gesamtheit der Tendenzen und Maßnahmen von Staaten, die darauf zielen, ihre ehemalige Kolonien in wirtschaftlicher, politischer und militärischer Abhängigkeit zu halten
Beispiel:
Neokolonialismus als Bestandteil des staatsmonopolistischen Kapitalismus [ Einheit1968]

Typische Verbindungen zu ›Neokolonialismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neokolonialismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Neokolonialismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist unmöglich, ihren Worten zu trauen, sie verfolgen die Politik des Neokolonialismus. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1965]]
Was würden Sie in einer solchen Situation des "Neokolonialismus" schreiben? [Die Zeit, 28.08.1995, Nr. 35]
Da wird der wissenschaftliche Jargon zur Ausdrucksweise des blanken Neokolonialismus. [Die Zeit, 10.10.1980, Nr. 42]
Tito warnte mit der ganzen Kraft seiner 86 Jahre Erfahrung vor einem roten Neokolonialismus. [Die Zeit, 04.08.1978, Nr. 32]
Der Koalition warf er im sprachlichen Stile eines geschulten Marxisten vor, "Elemente des Neokolonialismus" einzusetzen und den "Export einer kapitalistisch‑demokratischen Revolution" zu betreiben. [Die Welt, 12.04.2003]
Zitationshilfe
„Neokolonialismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neokolonialismus>.

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