Neologismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [neoloˈgɪsmʊs]
Worttrennung Neo-lo-gis-mus
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft sprachliche Neubildung, besonders neue Wortbildung
Beispiel:
die Wörter ›simsen‹ und ›skypen‹ sind Neologismen

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Neuwort · Wortneubildung · Wortneuschöpfung · neu gebildetes Wort · sprachliche Neubildung  ●  neues Wort  Hauptform · Neologismus  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Neologismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neologismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Neologismus‹

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Für die einfallsreiche Übertragung der affengeilen Neologismen gebührt dem Übersetzer ein besonderes Lob.
Süddeutsche Zeitung, 08.08.1998
Zu den Neologismen dieses Jahres gehören die Wörter anwanzen und aufbrezeln.
Die Welt, 31.08.2004
Trotz einer angefügten Liste von Neologismen ist sie völlig überholt.
Die Zeit, 16.05.1986, Nr. 21
Am auffälligsten an dieser kurzen Wortgeschichte jedoch ist, daß der Neologismus nie als fremd empfunden worden ist.
Der Tagesspiegel, 25.01.1997
Hier ist die »Orthodoxie des Herzens«, wie Allard Pierson sagte; die »gesunde Lehre« stand gegenüber den »Neologismen«.
Randwijck, S. C. van: Niederlande. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13503
Zitationshilfe
„Neologismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neologismus>, abgerufen am 27.10.2021.

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