Netzmittel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Netz-mit-tel
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich Substanz, die dazu dient, die Spannung auf der Oberfläche wässriger Lösungen zu vermindern, sodass diese feste Körper besser netzen können
Beispiel:
einem Farbbad, dem Abwaschwasser ein Netzmittel zusetzen

Verwendungsbeispiele für ›Netzmittel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Bund will seine Netzmittel stärker reduzieren, als von der Bahn bislang kalkuliert wurde.
Süddeutsche Zeitung, 10.12.2003
Die Streifen hängt man am besten leicht schräg, damit das Netzmittel über eine Ecke abtropfen kann.
C't, 1999, Nr. 7
Die Bahn kann die Netzmittel des Bundes nicht zügig verbauen
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2001
In korrosiver Atmosphäre (Netzmittel Marlophen) dagegen ist ein schneller Abfall mit zunehmender Zeit vorhanden.
Menges, Georg: Werkstoffkunde, Berlin: de Gruyter 1970, S. 52
Die Kogasinfraktion eignet sich besonders zur Herstellung von Waschmitteln, Netzmitteln, Weichmachern usw.
Die Zeit, 07.02.1949, Nr. 06
Zitationshilfe
„Netzmittel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Netzmittel>, abgerufen am 26.09.2021.

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