Neuangekommene, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Neuangekommenen · Nominativ Plural: Neuangekommene(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Neuangekommenen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Neuangekommene.
Aussprache 
Worttrennung Neu-an-ge-kom-me-ne
eWDG

Bedeutung

jmd., der eben angekommen ist
Beispiel:
die Neuangekommenen begrüßen, einweisen

Verwendungsbeispiele für ›Neuangekommene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Neuangekommenen hätten es aber mittlerweile angesichts der nicht rosigen wirtschaftlichen Lage wirklich schwer. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.1996]
Die Häftlinge aus dem Lager strömten herbei, mischten sich unter die Neuangekommenen. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 324]
Man braucht sich nicht ängstlich vor jedem Neuangekommenen oder Anwesenden, den man unterwegs trifft, abzuschließen. [Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 113]
Auch im Prominententrakt hören sie die Schreie der Neuangekommenen, auf die andere schon gewartet haben, um sich ihrer zu bedienen. [Süddeutsche Zeitung, 20.12.2004]
Die Neuangekommenen übernahmen aber ihrerseits – genau wie vorher die Tolteken – einen Teil ihrer Elemente. [o. A.: Lexikon der Kunst - T. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 45610]
Zitationshilfe
„Neuangekommene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neuangekommene>.

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