Neubeginn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNeu-be-ginn
WortzerlegungneuBeginn
eWDG, 1974

Bedeutung

erneuter, andersartiger Beginn
Beispiel:
er kommt so mit der Arbeit nicht weiter und steht damit vor einem völligen Neubeginn

Thesaurus

Synonymgruppe
Neuanfang · Neubeginn · ↗Neustart · ↗Reset · Stunde null (für) · ↗Wiederanfang · ↗Zurücksetzung  ●  (die) Karten werden neu gemischt  fig. · alles zurück auf null  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (wieder) ganz von vorn anfangen  ●  alles zurück auf null (setzen)  fig. · wieder bei Adam und Eva anfangen  fig. · wieder bei null anfangen  fig.
  • (wieder) bei Null anfangen · ganz unten anfangen · ganz von vorn anfangen · mit nichts anfangen
  • Aufbruch zu neuen Ufern · ↗Comeback · ↗Neuanfang · Neubeginn  ●  (Name) 2.0  scherzhaft
  • (eine Sache) bereinigen · (einen) Streit beilegen · (etwas) in Ordnung bringen · (etwas) ins Reine bringen · ↗(etwas) klären · ↗(sich) aussprechen · Ordnung schaffen · für klare Verhältnisse sorgen  ●  Tabula rasa machen  ugs. · reinen Tisch machen  ugs.
Synonymgruppe
Aufbruch zu neuen Ufern · ↗Comeback · ↗Neuanfang · Neubeginn  ●  (Name) 2.0  scherzhaft
Assoziationen
  • Neuanfang · Neubeginn · ↗Neustart · ↗Reset · Stunde null (für) · ↗Wiederanfang · ↗Zurücksetzung  ●  (die) Karten werden neu gemischt  fig. · alles zurück auf null  ugs.
  • (wieder) ganz der Alte sein · (wieder) zur alten Form auflaufen · wieder (voll) da sein · zu neuen Kräften gekommen sein
  • Alternative · Ausweichlösung · Zusatzoption · weitere Möglichkeit · zusätzliche Option  ●  Plan B  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschied Aufbruch Chance Friedensprozeß Kontinuität Kriegsende Manifest Pathos Radsport Regionalliga Restauration Schaubühne Symbol Wohnungsbau antifaschistisch demokratisch erfolgversprechend freimachen geglückt grundlegend hoffnungsvoll konzeptionell markieren personell radikal substanziell symbolisieren unbelastet verheißungsvoll wagen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neubeginn‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es lässt vergessen, und es gibt die Chance für einen Neubeginn.
Die Welt, 21.06.2003
Wie so viele, die in diesen letzten zehn Jahren in die Stadt kamen, wagte sie einen Neubeginn.
Der Tagesspiegel, 10.08.2000
In der Phase des Neubeginns nach 1945 ging es darum, die aufgelösten Gemeinschaften wiederzubegründen.
Notz, Klaus-Josef: Buddhismus im Westen. In: ders. (Hg.) Lexikon des Buddhismus, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 241
Auch dieser Film zeigt die Stadt als Ort des Neubeginns.
Süddeutsche Zeitung, 03.02.1996
Der Wechsel der Führung bedeutete kein Ende der Qualen, wohl aber einen Neubeginn.
Rubin, Berthold: Das Römische Reich im Osten. Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21352
Zitationshilfe
„Neubeginn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neubeginn>, abgerufen am 23.10.2019.

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