Neukantianismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungNeu-kan-ti-anis-mus · Neu-kan-tia-nis-mus
eWDG, 1974

Bedeutung

auf Kant zurückgreifende subjektiv-idealistische philosophische Richtung in Deutschland im letzten Drittel des 19. und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das trifft auch für die gescheiterten Versuche des Neukantianismus zu.
Ohl, H.: Realismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 10551
Die Philosophen des Neukantianismus waren immer scharfsinnig, geistreich, wahre Akrobaten des Denkens.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2076
Dies allerdings nur, wenn man sich nicht vergegenwärtigt, dass in der Zeit, in der Benjamin begann, sich philosophisch zu orientieren, Philosophie gleichbedeutend war mit Neukantianismus.
Die Zeit, 17.02.2000, Nr. 8
Das weist ihm aber eine Übergangsstellung an, die seiner Philosophie unmöglich, wie es der Neukantianismus behauptet, eine endgültige Bedeutung verleihen konnte.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 2076
Geprägt wurde sie von Heinrich Rickert, dem Oberhaupt des südwestdeutschen Neukantianismus.
Süddeutsche Zeitung, 12.07.2003
Zitationshilfe
„Neukantianismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neukantianismus>, abgerufen am 21.02.2019.

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