Neuordnung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNeu-ord-nung (computergeneriert)
WortzerlegungneuOrdnung
eWDG, 1974

Bedeutung

das neue, andersartige Ordnen, die Umgestaltung
Beispiele:
eine grundsätzliche Neuordnung des gesamten gesellschaftlichen und nationalen Lebens [Natur u. Heimat1954]
eine durchgreifende Neuordnung von Ämtern und Einrichtungen [RehfischHexen555]

Thesaurus

Synonymgruppe
Neugestaltung · Neuordnung · ↗Neuregelung · ↗Reform · ↗Reorganisation · ↗Umgestaltung
Unterbegriffe
  • Preußische Reformen · Stein-Hardenberg'sche Reformen
  • Flurbereinigung · Flurneuordnung · landwirtschaftliche Neuordnung · ländliche Neuordnung
  • Flurbereinigung · Flurneuordnung · Grundstückszusammenlegung  ●  ↗Zusammenlegung  österr. · ↗Kommassation  geh. · Kommassierung  ugs., österr.
  • Bodenreform · ↗Landreform
  • durchgreifende Reform · tiefgreifende Reform · umfassende Reform · weitreichende Reform  ●  Reform an Haupt und Gliedern  fig.
  • Gebietsreform · Kommunale Neugliederung
  • Bundesreform · Reform des Deutschen Bundes
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bankenlandschaft Besitzverhältnis Beteiligungsverhältnis Eigentümerstruktur Energiemarkt Finanzausgleich Finanzbeziehung Finanzen Finanzverfassung Geldwesen Gemeindefinanzen Hochschulmedizin Länderfinanzausgleich Machtverhältnis Museumslandschaft Raumfahrtindustrie Stahlindustrie Steuersystem Wechselkursus Zug angestrebt anstehend geplant grundlegend organisatorisch städtebaulich territorial tiefgreifend umfassend überfällig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neuordnung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Allerdings gibt es wie bei jeder Neuordnung auch dieses Mal Verlierer.
Die Welt, 15.03.2005
Er wolle der Neuordnung des Unternehmens nicht im Wege stehen, hieß es.
Der Tagesspiegel, 05.03.1999
Mit dieser Neuordnung ist die Organisation des deutschen Films vollendet.
Kriegk, Otto: Der deutsche Film im Spiegel der Ufa, Berlin: Ufa-Buchverl. 1943, S. 278
Und auch dieses Gottesreich selbst ist nicht etwa wenigstens dann seinerseits die von Gott gestiftete soziale Neuordnung.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 41
Und hier ist es nun vor andern das deutsche Volk, das berufen ist, den Weg zu zeigen, auf dem diese Neuordnung entstehen muß.
Wundt, Wilhelm: Erlebtes und Erkanntes. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 2149
Zitationshilfe
„Neuordnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neuordnung>, abgerufen am 06.12.2019.

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