Neuzeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Neu-zeit (computergeneriert)
Wortzerlegung neuZeit
Wortbildung  mit ›Neuzeit‹ als Erstglied: ↗neuzeitlich  ·  mit ›Neuzeit‹ als Letztglied: ↗Erdneuzeit · ↗Frühneuzeit
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
die auf das Mittelalter folgende Zeit (etwa seit 1500)
2.
selten moderne, fortschrittliche Gegenwart

Typische Verbindungen zu ›Neuzeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Neuzeit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Neuzeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Werk gilt in der italienischen Literatur als Übergang von mittelalterlicher Tradition zur Neuzeit.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.2004
Freilich spitzt sie sich in der Neuzeit in spezifischer Weise zu.
Die Zeit, 01.01.2001, Nr. 01
Die technische Welt der Neuzeit ist ohne die Kirche gar nicht denkbar.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 402
Dies gilt, wie oft betont wird, bis weit in die Neuzeit hinein.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 954
Indem ich so rede, bediene ich mich der Sprache der Philosophie der Neuzeit.
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns - Bd. 1. Handlungsrationalität und gesellschaftliche Rationalisierung, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 12
Zitationshilfe
„Neuzeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Neuzeit>, abgerufen am 26.11.2020.

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