Nichtanerkennung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungNicht-an-er-ken-nung
Wortzerlegungnicht-Anerkennung
eWDG, 1974

Bedeutung

Beispiel:
die Nichtanerkennung eines Vertrages

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Ignorieren · ↗Bestreitung · ↗Ignoranz · Nichtanerkennung · ↗Verleugnung · ↗Vogel-Strauß-Politik  ●  Nicht-Wahrhaben-Wollen  Hauptform
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anerkennung Anspruch DDR Dogma Grenze Grundsatz Oder-Neiße-Grenze Oder-Neiße-Linie Politik Regime Status quo Tatsache Zone gegenseitig steuerlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nichtanerkennung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist unsere Schuld, und unentschuldbar geworden ist sie durch Nichtanerkennung.
Die Zeit, 07.02.1997, Nr. 7
Es verlangte in der Tat in Genf die Nichtanerkennung der Stellung der Vereinten Nationen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]
Ihre zahlreichen Kritiker sprachen mitunter von der Behörde für die Nichtanerkennung.
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2002
Umgekehrt ist die Nichtanerkennung des Staates ein Zeichen des Hochmutes der wirklichkeitsblinden Schwärmerei.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 53
Die Entscheidung über Anerkennung oder Nichtanerkennung als B. erfährt der Wehrpflichtige erst zum Zeitpunkt seiner Einberufung.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - B. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 6371
Zitationshilfe
„Nichtanerkennung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nichtanerkennung>, abgerufen am 10.12.2019.

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