Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nichtanerkennung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Nicht-an-er-ken-nung
Wortzerlegung nicht- Anerkennung
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
die Nichtanerkennung eines Vertrages

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Ignorieren · Bestreitung · Ignoranz · Nichtanerkennung · Realitätsverleugnung · Realitätsverweigerung · Verleugnung · Vogel-Strauß-Politik  ●  Nicht-Wahrhaben-Wollen  Hauptform
Assoziationen
Synonymgruppe
(ein) Nein · Abfuhr · Ablehnung · Absage · Nichtanerkennung · Rückweisung · Verneinung · Verweigerung · Weigerung · Zurückweisung  ●  Abweisung  fachspr., juristisch · Exkusation  fachspr., juristisch, veraltet, lat.

Typische Verbindungen zu ›Nichtanerkennung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nichtanerkennung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nichtanerkennung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist unsere Schuld, und unentschuldbar geworden ist sie durch Nichtanerkennung. [Die Zeit, 07.02.1997, Nr. 7]
Es verlangte in der Tat in Genf die Nichtanerkennung der Stellung der Vereinten Nationen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1954]]
Aber der Grad des Druckes der Diskriminierung durch Nichtanerkennung läßt zunehmend nach. [Die Zeit, 22.04.1966, Nr. 17]
Denn die Nichtanerkennung des Status quo setzte paradoxerweise seine Stabilität voraus. [Die Zeit, 02.11.1962, Nr. 44]
Die deutsch‑deutsche Entwicklung blieb erstarrt und beschränkt infolge der Politik bloßer Nichtanerkennung. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1975]]
Zitationshilfe
„Nichtanerkennung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nichtanerkennung>.

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