Nieselpriem, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungNie-sel-priem (computergeneriert)
eWDG, 1974

Bedeutung

salopp, scherzhaft drückt leichte Verachtung gegenüber jmdm. aus
Beispiele:
das ist vielleicht ein Nieselpriem!
so ein Nieselpriem!
ach, du Nieselpriem!

Thesaurus

Synonymgruppe
Fadian  ugs., österr. · Grantscherm  ugs., österr. · ↗Griesgram  ugs. · ↗Isegrim  ugs. · Knasterer  ugs. · ↗Miesepeter  ugs. · ↗Miesmacher  ugs. · ↗Muffel  ugs. · Muffkopp  ugs., rheinisch · ↗Murrkopf  ugs. · Nieselpriem  ugs. · ↗Partykiller  ugs. · ↗Sauertopf  ugs. · ↗Spaßbremse  ugs., Hauptform · ↗Stimmungskiller  ugs. · ↗Trauerkloß  ugs.
Oberbegriffe
  • unangenehme Person  ●  ↗Unsympath  männl. · Unsympathin  weibl.
Assoziationen

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber diese Armee sabbernder Nieselprieme schlachtet Manricos Gefolge dann später ohne Widerstand ab!
Süddeutsche Zeitung, 27.03.1996
Zitationshilfe
„Nieselpriem“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nieselpriem>, abgerufen am 20.02.2019.

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