Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nieselregen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Nie-sel-re-gen
Wortzerlegung nieseln Regen
eWDG

Bedeutung

nieselnd niedergehender Regen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

nieseln · Nieselregen
nieseln Vb. ‘fein, in kleinen Tröpfchen (anhaltend) regnen’, seit dem 18. Jh. im Omd. (Thür.) und Ostobd. bezeugt, in jüngerer Sprache allgemein. Herkunft unbekannt. Vielleicht Anlautvariante (in Anlehnung an naß bzw. nässeln) zu rieseln (s. d.), zunächst ‘unhörbar herunterfallen’ (von absterbenden Blättern), danach vom feinen Regen. Nieselregen m. ‘feiner Sprühregen’ (20. Jh.), vgl. das ältere, in der Gegenwart zurücktretende Rieselregen (18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Nieselregen · Sprühregen  ●  Salzburger Schnürlregen  österr. · Schürlregen  österr.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Nieselregen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nieselregen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nieselregen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein kleiner Rest Nieselregen vom Morgen glitzert auf den Blättern. [Die Zeit, 06.09.2013, Nr. 36]
Aber hartnäckiger Nieselregen läßt uns doch lieber an Bord bleiben. [Die Zeit, 21.02.1983, Nr. 08]
Frauen mit Brot unter dem Arm hasteten durch den Nieselregen nach Hause. [Die Zeit, 30.10.1981, Nr. 45]
Und was ist aus dem Nieselregen bei Ellas Fall geworden? [Die Zeit, 12.11.1976, Nr. 47]
Es hatte den ganzen Tag geregnet und auch am Abend wollte der andauernde Nieselregen nicht aufhören. [Süddeutsche Zeitung, 24.12.2003]
Zitationshilfe
„Nieselregen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nieselregen>.

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