Niete, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Niete · Nominativ Plural: Nieten
Aussprache  [ˈniːtə]
Worttrennung Nie-te

Bedeutungsübersicht+

  1. Los, das nicht gewinnt
    1. [übertragen] Fehlschlag, Versager
    2. [umgangssprachlich, abwertend] unfähiger Mensch, jmd., mit dem nichts anzufangen ist
eWDG

Bedeutung

Los, das nicht gewinnt
Beispiel:
eine Niete ziehen
übertragen Fehlschlag, Versager
Beispiel:
die Frage, ob die Tragödie ein Meisterwerk wird oder eine Niete [ St. ZweigBalzac48]
umgangssprachlich, abwertend unfähiger Mensch, jmd., mit dem nichts anzufangen ist
Beispiele:
er ist aber auch in allem eine Niete
so eine Niete!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Niete2 f. ‘Los, das nicht gewinnt’ dringt als Entlehnung (mit Genuswechsel) aus gleichbed. nl. niet n. Anfang des 18. Jhs. mit dem aus den Niederlanden stammenden Lotteriespiel (s. ↗Lotterie) über Hamburg in den dt. Sprachraum ein. Nl. niet (eigentlich ‘das Nichts, die Null’) ist eine Substantivierung der Verneinungspartikel niet ‘nicht’, dem hd.nicht (s. d.) entspricht. Ein vereinzelt als Gegenwort belegtes nl. wat ‘Gewinnummer’, nd. Wat (Substantivierung von nl. nd. wat, der Entsprechung von hd. was, s. ↗wer, ↗was sowie ↗etwas) kann sich dagegen nicht durchsetzen. An seine Stelle tritt ↗Treffer (s. d.). Seit dem 19. Jh. wird Niete auch übertragen für ‘Mißerfolg, Versager’ gebraucht.

Thesaurus

Synonymgruppe
Los, das nichts gewinnt · Niete
Synonymgruppe
Niet · Niete (auf Kleidung)
Assoziationen
Synonymgruppe
Nichtskönner · ↗Verlierer(typ) · ↗armer Wicht  ●  ↗Versager  Hauptform · ↗(armes) Würstchen  ugs. · ↗Blindgänger  ugs. · ↗Flasche  ugs. · ↗Graupe  ugs. · ↗Heini  ugs., ruhrdt., veraltend · ↗Krücke  ugs. · Lellek  ugs., ruhrdt., veraltend, polnisch · Lohle  ugs., schwäbisch · ↗Loser  ugs., engl. · ↗Lulli  ugs. · ↗Lusche  ugs. · Luschi  ugs. · Niete  ugs. · ↗Null  ugs. · ↗Nullnummer  ugs., fig. · ↗Nulpe  ugs. · ↗Opfer (jugendspr.)  ugs. · ↗Pfeife  ugs. · Pfeifenheini  ugs., regional · ↗Schwachmat  ugs. · ↗Waserl  ugs., wienerisch · ↗Wurst  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Dämlack · Halbgescheiter · Minderbemittelter · ↗Tölpel  ●  ↗Dummerjan  veraltet · ↗Dummkopf  Hauptform · Gonzo  abwertend · ('ne) hohle Nuss  ugs. · (eine) geistige Null  ugs. · Armer im Geiste (bibl.)  geh. · ↗Armleuchter  ugs. · Bekloppter  ugs. · Blitzbirne  ugs., ironisch · ↗Blödel  ugs. · ↗Blödi  ugs. · ↗Blödian  ugs. · ↗Blödmann  ugs. · ↗Dackel  ugs., schwäbisch, abwertend · Denkzwerg  ugs. · ↗Depp  ugs. · Dolm  ugs., österr. · Dulli  ugs. · ↗Dummbart(el)  ugs. · ↗Dummrian  ugs. · ↗Dumpfbacke  ugs. · Dumpfbatz  derb · ↗Dussel  ugs. · ↗Dämel  ugs., regional · ↗Dödel  derb · ↗Dösbaddel  ugs., norddeutsch · ↗Döskopp  ugs., norddeutsch · Eierkopp  ugs., norddeutsch · Eiernacken  ugs. · ↗Einfaltspinsel  ugs. · ↗Esel  ugs. · ↗Flachpfeife  ugs. · ↗Flachwichser  vulg. · ↗Flitzpiepe  ugs., abwertend · Halbdackel  derb, schwäbisch, stark abwertend · Hein Blöd  ugs., regional · ↗Heini  ugs., veraltet · ↗Hirni  ugs. · ↗Hohlbirne  ugs. · ↗Hohlfigur  ugs. · ↗Hohlkopf  ugs. · ↗Holzkopf  ugs. · ↗Honk  ugs. · ↗Hornochse  ugs. · ↗Horst  ugs. · ↗Idiot  derb · ↗Klappspaten  ugs. · ↗Knallcharge  geh. · Knallidiot  ugs. · ↗Knallkopf  ugs. · ↗Kretin  geh., franz. · ↗Lapp  derb, österr. · ↗Napfsülze  ugs. · ↗Narr  geh. · Niete  ugs., fig. · Nullchecker  ugs., jugendsprachlich · Pannemann  ugs. · ↗Pappnase  ugs. · Pfeifenwichs(er)  vulg. · ↗Piesepampel  ugs. · ↗Rindvieh  ugs. · Sacklpicker  ugs., österr. · ↗Schnellmerker  ugs., ironisch · ↗Schwachkopf  ugs. · ↗Schwachmat  ugs. · Spacko  ugs. · ↗Spast  ugs., jugendsprachlich · ↗Spasti  derb · ↗Spaten  ugs. · ↗Spatzenhirn  ugs. · ↗Stoffel  ugs. · ↗Strohkopf  ugs. · ↗Tepp  ugs. · Todel  ugs., österr. · ↗Torfkopf  ugs. · ↗Torfnase  ugs., ostfriesisch · ↗Trottel  ugs. · Tuppe  ugs., kärntnerisch · Volldepp  ugs. · ↗Vollhorst  ugs. · ↗Vollidiot  derb · ↗Vollpfosten  ugs. · Vollspast  derb · ↗Volltrottel  derb · armer Irrer  ugs. · dumme Nuss  ugs. · dummes Schaf  ugs. · dämlicher Hund  ugs., veraltend · en Beschmierten  ugs., ruhrdt. · geistiger Tiefflieger  ugs. · ↗keine Leuchte  ugs. · ↗taube Nuss  ugs. · ↗trübe Tasse  ugs.
Unterbegriffe
  • Religiot · religiöser Idiot
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Niete‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Niete‹.

Verwendungsbeispiele für ›Niete‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht beim Abkassieren, aber spielerisch ist der doch eine Niete.
Bild, 22.03.2004
Für das Zusammennieten einzelner Teile brauchten zwei Männer früher zwei Minuten für eine Niete.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.1998
Falls Du aber nichts erreichst, bist Du eine Niete, von der ich nichts wissen will.
o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 18931
So blieb denn auch von der »Victory« nicht eine Niete übrig.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 431
Wer macht denn dann die Nieten warm in der Kesselschmiede?
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 115
Zitationshilfe
„Niete“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Niete#1>, abgerufen am 16.01.2021.

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Niete, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Niete · Nominativ Plural: Nieten
Aussprache  [ˈniːtə]
Worttrennung Nie-te
eWDG und DWDS

Bedeutung

Bolzen (1) aus Metall
Synonym zu NietWDG
a)
Metallbearbeitung Metallbolzen, der als Verbindung zwischen zwei Werkstücken eingeschlagen wird
Kollokationen:
in Koordination: Schrauben und Nieten
Beispiele:
Am Anfang montiere man den Grundrahmen [einer Wellblechhütte] und lege dazu die beiden T‑Profile […] an die Enden einer Baugrube. Die Seitenschienen werden so ausgerichtet, dass die Nietlöcher an den Ecken überlappen. Dann die Nieten in die Löcher stecken und einschlagen. [Spiegel, 26.08.2016 (online)]
Nach dem Aufheizen des gesamten Bauteils wird unter Vakuum das aufbereitete Harz durch das Bauteil »gesaugt«. Der Vorteil dieser Herstellung »in einem Schuss«: Da sich mechanische Verbindungselemente wie Schrauben oder Nieten erübrigen, kann das Gewicht des Bauteils und damit der Treibstoffverbrauch [eines Flugzeugs] deutlich reduziert werden. [Der Standard, 16.03.2014]
Die Fans stampften auf den Holzfußboden der alten Gegentribüne, die aus Stahlrohr bestand und nur von rostigen Nieten und wackligen Pfeilern zusammengehalten wurde. [Spiegel, 21.08.2007 (online)]
[…] das Netz des Glasdaches ist klarkantig ohne Schrauben oder Nieten zusammengefügt. [Berliner Zeitung, 06.12.2000]
Die Stahlplatten am Rumpf [der Titanic] waren nicht minderwertig. Sie hielten. Aber ein paar Dutzend der rund drei Millionen schmiedeeisernen Nieten, mit denen die Platten verbunden waren, platzten. [Bild, 04.12.1998]
Für das Zusammennieten einzelner Teile brauchten zwei Männer früher zwei Minuten für eine Niete. Heute kann eine Maschine 24 Nieten in einer Minute anbringen. [Süddeutsche Zeitung, 28.03.1998]
b)
Schneiderei Metallbolzen, der Nähten an Kleidungsstücken Stabilität verleiht und als Verzierung dient   Kurzware
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: silberne, goldene Nieten
Beispiele:
Eine Arbeitshose eben. Teenager nannten sie später Jeans, weil der Stoff »Jean« hiess. Irgendwann wurde der Name dann auch von Levi’s übernommen. Er erfand die Jeans mit Nieten und meldete dafür ein Patent an, das war die Neuheit, und sie machte die Arbeitshosen widerstandsfähiger. [Neue Zürcher Zeitung, 17.05.2017]
Und wenn sie sonntags zum Mittagessen in den Hüttenhof kommen[…] tragen sie die modischen Stiefel der Saison, mit Nieten oder Keilabsatz, gekauft im Modehaus Garhammer in Waldkirchen. [Süddeutsche Zeitung, 02.02.2012]
Präsentierte sich Peter Maffay auf der Bühne als Rocker – Lederjacke mit Nieten, transparentes Muskel‑Shirt, zeigte er sich nach dem Konzert ganz brav im Jackett. [Die Welt, 16.02.2001]
Ein Comeback feierten Jeans[…] sowie sportliche Blousons, Westen und Bundfaltenhosen. Auch die guten alten Leggings kommen zurück – ebenso Reißverschlüsse, Nieten und Druckknöpfe als dekorative Elemente[…]. [Spiegel, 15.10.2000 (online)]
[Kurzwarenproduzent] Prym sei heute bei Kurzwaren (Handarbeits‑ und Nähzubehör wie Haken, Ösen oder Nieten) […] Marktführer in Europa und Nordamerika. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.1999]
Arbeitsdreck und Schweißgeruch gehörten so selbstverständlich zu den Jeans wie Nieten und Steppnähte. [Der Spiegel, 13.02.1978, Nr. 7]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Niete1 · nieten
Niete1 f. fachsprachlich Niet m., ‘Metallbolzen mit verdicktem Ende’ (zum Verbinden von Metallstücken), mhd. niet, niete ‘breitgeschlagener Nagel’, nd. Nēd, nl. niet ist zu dem in ahd. bi(h)niotan ‘schlagen, befestigen’ (8. Jh.), anord. hnjōða ‘schlagen, stoßen, hämmern’ belegten starken Verb gebildet, das mit ablautendem ahd. (h)notōn ‘schütteln’ (8. Jh.), mhd. notten ‘sich hin und her bewegen’, aengl. hnossian ‘klopfen’, ahd. (h)nutten ‘schütteln, schwingen’ (8. Jh.) sowie außergerm. griech. knýzesthai (κνύζεσθαι) ‘sich kratzen’ und knýthos (κνύθος) ‘kleiner Dorn’ an mit Dental erweitertes ie. *kenu-, *kneu- und damit an die Wurzel ie. *ken(ə)- ‘kratzen, schaben, reiben’ (wozu auch ↗genau und ↗Nut, s. d.) angeschlossen werden kann. Vgl. niet- und nagelfest ‘durch und durch fest’ (Anfang 18. Jh.). nieten Vb. ‘mit einer Niete verbinden’, mhd. nieten ‘einen Nagel krumm oder breit schlagen, mit Nieten befestigen’, mnd. nēden, mnl. nieden, nl. nieten.

Thesaurus

Synonymgruppe
Los, das nichts gewinnt · Niete
Synonymgruppe
Niet · Niete (auf Kleidung)
Assoziationen
Synonymgruppe
Nichtskönner · ↗Verlierer(typ) · ↗armer Wicht  ●  ↗Versager  Hauptform · ↗(armes) Würstchen  ugs. · ↗Blindgänger  ugs. · ↗Flasche  ugs. · ↗Graupe  ugs. · ↗Heini  ugs., ruhrdt., veraltend · ↗Krücke  ugs. · Lellek  ugs., ruhrdt., veraltend, polnisch · Lohle  ugs., schwäbisch · ↗Loser  ugs., engl. · ↗Lulli  ugs. · ↗Lusche  ugs. · Luschi  ugs. · Niete  ugs. · ↗Null  ugs. · ↗Nullnummer  ugs., fig. · ↗Nulpe  ugs. · ↗Opfer (jugendspr.)  ugs. · ↗Pfeife  ugs. · Pfeifenheini  ugs., regional · ↗Schwachmat  ugs. · ↗Waserl  ugs., wienerisch · ↗Wurst  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Dämlack · Halbgescheiter · Minderbemittelter · ↗Tölpel  ●  ↗Dummerjan  veraltet · ↗Dummkopf  Hauptform · Gonzo  abwertend · ('ne) hohle Nuss  ugs. · (eine) geistige Null  ugs. · Armer im Geiste (bibl.)  geh. · ↗Armleuchter  ugs. · Bekloppter  ugs. · Blitzbirne  ugs., ironisch · ↗Blödel  ugs. · ↗Blödi  ugs. · ↗Blödian  ugs. · ↗Blödmann  ugs. · ↗Dackel  ugs., schwäbisch, abwertend · Denkzwerg  ugs. · ↗Depp  ugs. · Dolm  ugs., österr. · Dulli  ugs. · ↗Dummbart(el)  ugs. · ↗Dummrian  ugs. · ↗Dumpfbacke  ugs. · Dumpfbatz  derb · ↗Dussel  ugs. · ↗Dämel  ugs., regional · ↗Dödel  derb · ↗Dösbaddel  ugs., norddeutsch · ↗Döskopp  ugs., norddeutsch · Eierkopp  ugs., norddeutsch · Eiernacken  ugs. · ↗Einfaltspinsel  ugs. · ↗Esel  ugs. · ↗Flachpfeife  ugs. · ↗Flachwichser  vulg. · ↗Flitzpiepe  ugs., abwertend · Halbdackel  derb, schwäbisch, stark abwertend · Hein Blöd  ugs., regional · ↗Heini  ugs., veraltet · ↗Hirni  ugs. · ↗Hohlbirne  ugs. · ↗Hohlfigur  ugs. · ↗Hohlkopf  ugs. · ↗Holzkopf  ugs. · ↗Honk  ugs. · ↗Hornochse  ugs. · ↗Horst  ugs. · ↗Idiot  derb · ↗Klappspaten  ugs. · ↗Knallcharge  geh. · Knallidiot  ugs. · ↗Knallkopf  ugs. · ↗Kretin  geh., franz. · ↗Lapp  derb, österr. · ↗Napfsülze  ugs. · ↗Narr  geh. · Niete  ugs., fig. · Nullchecker  ugs., jugendsprachlich · Pannemann  ugs. · ↗Pappnase  ugs. · Pfeifenwichs(er)  vulg. · ↗Piesepampel  ugs. · ↗Rindvieh  ugs. · Sacklpicker  ugs., österr. · ↗Schnellmerker  ugs., ironisch · ↗Schwachkopf  ugs. · ↗Schwachmat  ugs. · Spacko  ugs. · ↗Spast  ugs., jugendsprachlich · ↗Spasti  derb · ↗Spaten  ugs. · ↗Spatzenhirn  ugs. · ↗Stoffel  ugs. · ↗Strohkopf  ugs. · ↗Tepp  ugs. · Todel  ugs., österr. · ↗Torfkopf  ugs. · ↗Torfnase  ugs., ostfriesisch · ↗Trottel  ugs. · Tuppe  ugs., kärntnerisch · Volldepp  ugs. · ↗Vollhorst  ugs. · ↗Vollidiot  derb · ↗Vollpfosten  ugs. · Vollspast  derb · ↗Volltrottel  derb · armer Irrer  ugs. · dumme Nuss  ugs. · dummes Schaf  ugs. · dämlicher Hund  ugs., veraltend · en Beschmierten  ugs., ruhrdt. · geistiger Tiefflieger  ugs. · ↗keine Leuchte  ugs. · ↗taube Nuss  ugs. · ↗trübe Tasse  ugs.
Unterbegriffe
  • Religiot · religiöser Idiot
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Niete‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Niete‹.

Verwendungsbeispiele für ›Niete‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht beim Abkassieren, aber spielerisch ist der doch eine Niete.
Bild, 22.03.2004
Für das Zusammennieten einzelner Teile brauchten zwei Männer früher zwei Minuten für eine Niete.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.1998
Falls Du aber nichts erreichst, bist Du eine Niete, von der ich nichts wissen will.
o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 18931
So blieb denn auch von der »Victory« nicht eine Niete übrig.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 431
Wer macht denn dann die Nieten warm in der Kesselschmiede?
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 115
Zitationshilfe
„Niete“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Niete#2>, abgerufen am 16.01.2021.

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