Nippsache, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Nebenform Nippessache · Substantiv (Femininum)
WorttrennungNipp-sa-che · Nip-pes-sa-che
WortzerlegungNippesSache
eWDG, 1974

Bedeutung

kleiner Ziergegenstand, Figur oder Vase, meist aus Porzellan
Beispiel:
in der Vitrine, auf dem kleinen Bord waren viele Nippsachen aufgestellt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich tat ihn beiseite wie eine Nippessache mit unreparierbarem Sprung.
Die Zeit, 10.11.1949, Nr. 45
Er studierte die Nippessachen auf dem Vertiko und die Bilder an den Wänden.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 111
Damen pflegen besonders gern größere Summen in einem feuerfesten Glasschrank, der Nippsachen enthält, aufzubewahren.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 26096
Ja, sie hatte sogar ihre Vitrine mit den unendlichen Nippsachen ausgeräumt und Hans als Bücherschrank zur Verfügung, gestellt.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 118
Der Boden war besät mit Papierresten und Scherben zerbrochener Kruken, Vasen und Nippsachen.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 172
Zitationshilfe
„Nippsache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nippsache>, abgerufen am 25.08.2019.

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