Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Niststätte, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Niststätte · Nominativ Plural: Niststätten
Aussprache 
Worttrennung Nist-stät-te
Wortzerlegung nisten Stätte
eWDG

Bedeutung

siehe auch Nisthöhle
Beispiel:
der See ist eine ideale Niststätte für Wasser‑ und Sumpfvögel

Verwendungsbeispiele für ›Niststätte‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da diese Vögel alljährlich eine neue Niststätte im Schutz des alten Daches anlegen, erreicht der ganze Bau im Laufe der Zeit einen beträchtlichen Umfang. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 125]
Auch kleine Singvögel erscheinen nach manchen Abenteuern pünktlich wieder bei ihren in der Landschaft verlorenen Niststätten. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 199]
Dieses Verbundensein mit einer »Heimat« veranlaßt auch die Zugvögel, immer wieder in unsere Breiten zurückzukehren und sogar die Niststätte vom vergangenen Jahr aufzusuchen. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 111]
Die für viele Vögel und Kleintiere als Niststätte und Nahrungsgrundlage dienenden Ranken trocknen jetzt aus und sterben ab. [Der Tagesspiegel, 10.04.2001]
Für Brutstätten, die durch Bauarbeiten zerstört wurden, müssen durch den Bauherren neue Niststätten geschaffen werden. [Bild, 27.05.2003]
Zitationshilfe
„Niststätte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nistst%C3%A4tte>.

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