Nomadenleben, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungNo-ma-den-le-ben (computergeneriert)
WortzerlegungNomadeLeben
eWDG, 1974

Bedeutung

Leben eines Nomaden
übertragen unruhiges, unstetes Leben, Wanderleben
Beispiel:
wie das [das Leben] der meisten Schauspieler, die ein Nomadenleben von Stadt zu Stadt führen [WintersteinLeben1,293]

Typische Verbindungen
computergeneriert

traditionell

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nomadenleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Nomadenleben möchte ich vermutlich nie ganz ablegen, aber ich brauche einen vertrauten Ort, zu dem ich heimkehre, egal, wo er sein wird.
Bild, 16.09.1999
Er weiß noch nicht genau, ob er bereit ist, so lange ein Nomadenleben zu führen und alles der Forschung unterzuordnen.
Die Zeit, 23.01.2012, Nr. 04
Ich führe heute nicht mehr das verrückte, rasende Nomadenleben, das ich früher geführt habe.
Süddeutsche Zeitung, 02.10.1998
Auch die schriftstellerische Anerkennung änderte nur wenig an seinem Nomadenleben.
Der Tagesspiegel, 17.11.2003
Andere Turk-Gruppen wie die Turkmenen, Kasachen und Kirgisen setzten ihr Nomadenleben fort und nahmen niemals völlig den Islam an.
Slobin, Mark: Zentralasien. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1968], S. 25622
Zitationshilfe
„Nomadenleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nomadenleben>, abgerufen am 08.12.2019.

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