Nomadentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungNo-ma-den-tum (computergeneriert)
WortzerlegungNomade-tum
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Nomadismus
2.
Nomadendasein

Typische Verbindungen
computergeneriert

Seßhaftigkeit modern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nomadentum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In ihren Texten behandeln sie das für unser Fin de siècle charakteristische soziale und intellektuelle Nomadentum.
Die Zeit, 27.08.1998, Nr. 36
Viel ist bei den Lippoks deshalb von Nomadentum die Rede.
Die Welt, 16.06.2001
Aber hier handelte es sich um den Übergang von Nomadentum zur Landwirtschaft (mit nur wenig Handel).
Watt, Montgomery: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 25618
Mit dem Ende des Nomadentums ist die gesellschaftliche Ordnung auf der Basis festen Eigentums hergestellt.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 18
Das Gesetz des Nomadentums ist aber das Abgrasen der Weide oder das Schmarotzen am Arbeitsertrag anderer Völker.
o. A.: Schlusssitzung des Dritten Reichsbauerntages in Goslar, 17.11.1935
Zitationshilfe
„Nomadentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nomadentum>, abgerufen am 18.06.2019.

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