Normalien

WorttrennungNor-ma-li-en
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Grundformen; Regeln, Vorschriften
2.
Technik nach bestimmten Systemen vereinheitlichte Bauelemente für den Bau von Formen u. Werkzeugen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber er hatte diese ganze enzyklopädische Bildung, die eigentlich einem Normalien hätte zusagen müssen.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.2000
Er war „Normalien“, also Angehöriger der prominenten Eliteschule in Paris, träumte davon, Archäologe zu werden, und wurde Professor der Literatur in Dijon.
Die Zeit, 18.01.1971, Nr. 03
Dank ihrer Fertigung in großen Serien sind diese Funktions- und Montageteile, die sogenannten Normalien, relativ preisgünstig.
Menges, Georg u. Mohren, Paul: Anleitung für den Bau von Spritzgießwerkzeugen, München: Hanser 1974, S. 26
Außerdem drängte die Massenfertigung zur Vereinheitlichung einzelner Konstruktionselemente, teilweise zunächst als interne Werknormen (damals mit Normalien bez.).
o. A.: Lexikon der Kunst - N. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 13513
Georges Pompidou, der letzte normalien, der das höchste Staatsamt erreichte, verglich die Absolventen seiner Schule mit "Prinzen von Geblüt".
Die Welt, 28.01.2004
Zitationshilfe
„Normalien“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Normalien>, abgerufen am 16.10.2019.

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