Normalo

Worttrennung Nor-ma-lo
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

besonders Jugendsprache jmd., der in seiner äußeren Erscheinung, seinem Verhalten, seinen Einstellungen o. Ä. den allgemeinen Vorstellungen, Erwartungen entspricht, nicht auffällt

Thesaurus

Synonymgruppe
Durchschnittsbürger · Durchschnittsmensch · Max Mustermann · gewöhnliche(r) Sterbliche(r)  ●  (Person) von nebenan  variabel · Lieschen Müller  ugs. · Normalo  ugs. · Normalsterblicher  ugs. · Otto Normalbürger  ugs. · Otto Normalverbraucher  ugs. · Stino  ugs.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Normalo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich studiere morgens etwa zwei Stunden, und dann bin ich in der Welt der Normalos. [Die Zeit, 11.11.2012, Nr. 44]
Gemessen an den Normalos sind die drei Herren voll in Ordnung. [Süddeutsche Zeitung, 19.04.1999]
Auch Plastik ist was für Normalos, beim CSD trinkt man aus feinen Gläsern. [Die Welt, 28.06.2004]
Nun müssen auch sie zur Scheidung aufs Amt, wie die Normalos. [Die Welt, 03.08.2001]
Lee kann aber von ihm nicht lassen, verlässt am Morgen ihrer Hochzeit den geistig eher minderbemittelten Normalo, den sie heiraten wollte. [Die Welt, 25.09.2003]
Zitationshilfe
„Normalo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Normalo>.

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