notleidend

Alternative SchreibungNot leidend
GrammatikAdjektiv
Worttrennungnot-lei-dend ● Not lei-dend
WortzerlegungNotleidend
Rechtschreibregeln§ 36 (2.1)
Wortbildung mit ›notleidend‹ als Grundform: ↗Notleidende
eWDG, 1974

Bedeutungen

1.
arm, in wirtschaftlicher Bedrängnis
Beispiel:
die notleidenden Opfer der Katastrophe
2.
Wirtschaft ein notleidender Kredit (= Kredit, mit dessen Erfüllung der Kreditnehmer in Verzug geraten ist)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch dem Center geht es nicht schlecht, es ist nicht notleidend.
Der Tagesspiegel, 03.06.2004
In der Praxis suchen sie nach Wegen, notleidenden Unternehmen die Pleite zu ersparen.
Die Zeit, 16.12.1999, Nr. 51
Er kümmerte sich bis zum März 1919 in erster Linie um die Versorgung der notleidenden Bevölkerung.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 147
Der Patriarch selbst war kaum in der Lage mit seinen finanziellen Mitteln die notleidenden Kirchen zu unterstützen.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 21192
Dagegen hatte er die merkantile Gewohnheit, Stücke notleidender Autoren zu kaufen.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 26449
Zitationshilfe
„notleidend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/notleidend>, abgerufen am 08.12.2019.

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