Nutzung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nutzung · Nominativ Plural: Nutzungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungNut-zung (computergeneriert)
Wortzerlegungnutzen-ung
Wortbildung mit ›Nutzung‹ als Erstglied: ↗Nutzungsausfall · ↗Nutzungsbedingung · ↗Nutzungsdauer · ↗Nutzungsgebühr · ↗Nutzungsgrad · ↗Nutzungsmöglichkeit · ↗Nutzungsphase · ↗Nutzungsrecht · ↗nutzungsberechtigt
 ·  mit ›Nutzung‹ als Letztglied: ↗Eigennutzung · ↗Energienutzung · ↗Fernsehnutzung · ↗Handynutzung · ↗Internet-Nutzung · ↗Internetnutzung · ↗Kernenergienutzung · ↗Landnutzung · ↗Mediennutzung · ↗Ressourcennutzung · ↗Sondernutzung · ↗Straßennutzung · ↗Waldnutzung · ↗Weidenutzung · ↗Zwischennutzung
eWDG, 1974

Bedeutung

das Nutzen, der nutzbringende Gebrauch
entsprechend der Bedeutung von nutzen (Lesart 2 b)
Beispiele:
die landwirtschaftliche, genossenschaftliche Nutzung des Bodens
die ökonomische, wirtschaftliche Nutzung der Rohstoffe
die friedliche Nutzung der Atomenergie
die Nutzung eines Raumes zu Gewerbezwecken, für Unterrichtszwecke
jmdm. ein Grundstück zur Nutzung übergeben, überlassen

Thesaurus

Synonymgruppe
Unterbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Areal Atomenergie Atomkraft Energie Gebäude Gelände Grundstück Internet Kernenergie Kernkraft Ressource Sonnenenergie Weltraum effizient friedlich gemeinsam gewerblich intensiv kommerziell kostenlos kulturell künftig landwirtschaftlich militärisch nachhaltig optimal privat sinnvoll verstärkt zivil

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nutzung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht alle Häuser eignen sich für die Nutzung sämtlicher regenerativer Energien.
Die Zeit, 13.09.2006, Nr. 38
So vielseitig wie die geplante Nutzung ist, so abwechslungsreich soll auch die Gestaltung werden.
Der Tagesspiegel, 18.12.2004
Nutzungen hat der Käufer nur insoweit zu ersetzen, als er sie gezogen hat.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Doch diesmal ging es nicht um die Nutzung heil gebliebener Kirchen in der geschonten Stadt.
Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 301
Die Verfahren sind sehr effektiv und verbinden oft eine landwirtschaftliche Nutzung.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 134
Zitationshilfe
„Nutzung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nutzung>, abgerufen am 23.04.2019.

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