Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Nutzung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Nutzung · Nominativ Plural: Nutzungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Nut-zung (computergeneriert)
Wortzerlegung nutzen -ung
eWDG

Bedeutung

das Nutzen, der nutzbringende Gebrauch
entsprechend der Bedeutung von nutzen (2 b)
Beispiele:
die landwirtschaftliche, genossenschaftliche Nutzung des Bodens
die ökonomische, wirtschaftliche Nutzung der Rohstoffe
die friedliche Nutzung der Atomenergie
die Nutzung eines Raumes zu Gewerbezwecken, für Unterrichtszwecke
jmdm. ein Grundstück zur Nutzung übergeben, überlassen

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Nutzung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Nutzung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Nutzung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch diesmal ging es nicht um die Nutzung heil gebliebener Kirchen in der geschonten Stadt. [Grass, Günter: Die Rättin, Darmstadt: Luchterhand 1986, S. 301]
Nutzungen hat der Käufer nur insoweit zu ersetzen, als er sie gezogen hat. [o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997]
Und was ist das überhaupt, die Nutzung einer elektronischen Information? [Die Zeit, 02.10.1997, Nr. 41]
Nun sehen die neuen Regelungen aber bei jeglicher Nutzung von digitalen Werken das Urheberrecht berührt. [Die Zeit, 23.08.1996, Nr. 35]
Das schließe jedoch eine kommerzielle Nutzung des Waldes unter guter Verwaltung nicht aus. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1983]]
Zitationshilfe
„Nutzung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Nutzung>.

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