Obedienz

WorttrennungOb-edienz · Obe-dienz (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Kirche
1.
Gehorsamspflicht eines Klerikers gegenüber den geistlichen Oberen
2.
Anhängerschaft eines Papstes während des Schismas

Thesaurus

Synonymgruppe
Großloge · Großorient · Obedienz · ↗Obödienz
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

römisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Obedienz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immer wieder stößt man auf die Bereitschaft, bei günstiger Gelegenheit die Obedienz zu wechseln.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 20954
Auch die Obedienz der Laien gegen die Mönche war grenzenlos.
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 275
Aber 1448 vollzog sich nach der Unterwerfung des Erzbischofs der Übergang der Universität zur Obedienz Nicolaus V.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 891
In der übrigen Christenheit römischer Obedienz, einschließ lich des lateinischen Orients, wurde nach einigem Zögern der nach Frankreich geflüchtete Innozenz II. anerkannt.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7419
Zitationshilfe
„Obedienz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Obedienz>, abgerufen am 19.03.2019.

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