Oberbefehl, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungOber-be-fehl
Wortzerlegungober1Befehl
eWDG, 1974

Bedeutung

höchste militärische Befehlsgewalt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Armee Flotte Friedenstruppe General Generaloberst Heer Heeresgruppe Kommando Kriegsfall Landstreitkraft Luftstreitkraft NATO Regierungstruppe Reichswehr Schutztruppe Streitkraft Streitmacht Truppe Volksarmee Wehrmacht alleinig alliiert betrauen einheitlich innehaben militärisch unterstehen unterstellen übernehmen übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Oberbefehl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frage des Oberbefehls scheint noch nicht endgültig gelöst gewesen zu sein.
Die Zeit, 21.05.1976, Nr. 22
Sie haben meinen Oberbefehl über diese anerkannt und ich danke Ihnen dafür.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]
Sie unterstand dem sowjetischen Oberbefehl, war also ein Teil der Roten Armee.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 291
Bekanntlich haben wir verfassungsmäßig kein einheitliches Heer, sondern ein Kontingentsheer unter kaiserlichem Oberbefehl.
Weber, Max: Parlament und Regierung im neugeordneten Deutschland. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Politische Schriften, München: Drei Masken Verl. 1921 [1918], S. 218
Am anderen Tage übernahm der General den Oberbefehl und machte dies durch einen Tagesbefehl bekannt.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
Zitationshilfe
„Oberbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Oberbefehl>, abgerufen am 17.10.2019.

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