Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Obergefreite, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Obergefreiten · Nominativ Plural: Obergefreite(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Obergefreiten, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Obergefreite.
Aussprache 
Worttrennung Ober-ge-frei-te
Wortzerlegung ober1 Gefreite
eWDG

Bedeutung

Soldat, Soldatin im mittleren Rang der Mannschaften

Typische Verbindungen zu ›Obergefreite‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Obergefreite‹.

Verwendungsbeispiele für ›Obergefreite‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielleicht, hatte der Mann, ein Obergefreiter, freiwillig das Rennen aufgegeben. [Die Zeit, 08.08.1946, Nr. 25]
Darum habe der boxende Obergefreite den Kontrakt mit Kohl noch nicht unterschreiben können. [Der Tagesspiegel, 04.12.1996]
Es hängt vielleicht damit zusammen, daß ich nicht "Obergefreiter" schreiben darf. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 04.07.1938, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Sieben Uhr steckte ein Obergefreiter den Kopf durch die Tür. [Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 113]
Wieder sah Holt mit einem nachdenklichen Blick auf den Obergefreiten. [Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 131]
Zitationshilfe
„Obergefreite“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Obergefreite>.

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