Oberkommando, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungOber-kom-man-do (computergeneriert)
Wortzerlegungober1Kommando
Wortbildung mit ›Oberkommando‹ als Letztglied: ↗Armeeoberkommando
eWDG, 1974

Bedeutung

Militär oberste Führungsinstanz der Streitkräfte eines Staates, von verbündeten Staaten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alliierter Armee Befehl Generalstab Hauptquartier Heer Heeresgruppe Hitler-Regierung Kriegsmarine Kriegstagebuch Luftstreitkraft Luftwaffe Marine Oberkommando Operationsabteilung Schutztruppe Stab Streitkraft Verteidiger Volksarmee Wehrmacht Wehrmachtsteil Westgruppe alliiert bekanntgeben russisch sowjetrussisch unterstehen unterstellen vereint

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Oberkommando‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch habe sich noch kein Land bereiterklärt, das Oberkommando zu übernehmen.
Süddeutsche Zeitung, 05.07.1997
Mit den Transporten selber hatte das Oberkommando nichts zu tun.
o. A.: Einhundertvierter Tag. Mittwoch, 10. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17526
Wie war die Einstellung des deutschen Oberkommandos zu dieser Verwendung?
o. A.: Achtundsiebzigster Tag. Montag, 11. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 1418
Indem man das neue Heer bildete, schuf man auch ein neues Oberkommando.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3761
Damals hatte die Nato die operative Planung und das Oberkommando.
Der Tagesspiegel, 04.10.2001
Zitationshilfe
„Oberkommando“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Oberkommando>, abgerufen am 21.11.2019.

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