Oberstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungOber-stim-me (computergeneriert)
Wortzerlegungober1Stimme
eWDG, 1974

Bedeutung

höchste, oft führende Stimme in einer Komposition
Beispiel:
sie sang die Oberstimme

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bass Melodie melodieführend singen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Oberstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den nächsten Takt lässt der Schreiber, unsicher geworden, in der Oberstimme frei.
Die Zeit, 22.11.2010, Nr. 47
Die Melodien erscheinen hier als Oberstimme einfacher vierstimmiger Sätze Note gegen Note.
Freytag, W.: Kirchenlied. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 25676
Satz spricht man von enger L., wenn zwischen die Töne der drei Oberstimmen keine akkordeigenen Töne eingefügt werden können.
o. A.: L. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 20733
Er begleitet die amtlichen Entscheidungen mit den Oberstimmen eines weltgeschichtlichen nationalen Gewissens.
o. A.: NULL-LÖSUNG: DAS OPPOSITIONELLE ECHO. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1987]
Und die Lerche schwingt sich in die Luft und gibt dem Summen die Oberstimme.
Der Tagesspiegel, 19.05.2002
Zitationshilfe
„Oberstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Oberstimme>, abgerufen am 22.03.2019.

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