Oberton, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Oberton(e)s · Nominativ Plural: Obertöne
WorttrennungOber-ton
Wortzerlegungober1Ton1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Physik, Musik über dem Grundton liegender und kaum hörbar mitklingender Teilton, der die Klangfarbe bestimmt

Thesaurus

Musik
Synonymgruppe
Oberton · ↗Partialton · ↗Teilton
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anzahl Bass Frequenz Grundton Klang Phänomen Saite Schwebung Schwingung Spektrum Ton Unterton anreichern bestimmt erzeugen fein gewiss harmonisch hell hysterisch ironisch klingen mitschwingen moralisch nationalistisch religiös schrill schwingen zart

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Oberton‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Atmosphäre um sie herum war aufgeladen mit absurdem mystischen Kitsch, zugleich spürte man einen sexuell aggressiven Oberton.
Die Welt, 09.05.2001
Bezeichnenderweise ist dieses deutsche Wort mit all seinen versteckten Obertönen kaum in andere Sprachen übersetzbar.
Der Tagesspiegel, 21.02.1999
Beim Spiel muß man die Zeit des Ausklingens der Obertöne berücksichtigen.
Visser, Plet: Glockenspiel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 27852
Offenbar enthalten die Kurven außer der physikalischen Wiedergabe der Obertöne verschiedene seelische Reflexe.
Forschungen und Fortschritte. Nachrichtenblatt der deutschen Wissenschaft und Technik, 1932, Nr. 4, Bd. 8
Auch das Phänomen der Obertöne fand durch S. zuerst eine wissenschaftliche Darstellung.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 4692
Zitationshilfe
„Oberton“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Oberton>, abgerufen am 17.10.2019.

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