Obrigkeitsdenken

WorttrennungOb-rig-keits-den-ken
WortzerlegungObrigkeit-denken
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Denkweise, die eine Obrigkeit kritiklos anerkennt

Typische Verbindungen zu ›Obrigkeitsdenken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Obrigkeitsdenken‹.

Verwendungsbeispiele für ›Obrigkeitsdenken‹

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Es gibt bei der Bahn leider immer noch Reste von Obrigkeitsdenken.
Die Welt, 20.03.2000
Das hat sicher auch mit dem Schatten des Domes zu tun, in dem nicht nur moralische Enge und Obrigkeitsdenken prächtig gedeihen konnten.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1997
Das hat auch damit zu tun, wie stark hier das Obrigkeitsdenken gepflegt wird.
Die Zeit, 04.04.2013, Nr. 15
Wo Zhu eigenständiges Handeln fordert, herrschen weiter Obrigkeitsdenken und Vetternwirtschaft.
Der Tagesspiegel, 09.03.2000
Im Laufe der Jahrzehnte sei viel Obrigkeitsdenken abgebaut und viel Distanz zwischen Amtsträgern und Bürgern überwunden worden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1994]
Zitationshilfe
„Obrigkeitsdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Obrigkeitsdenken>, abgerufen am 08.04.2020.

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