Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Observant, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Ob-ser-vant
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Angehöriger der strengeren Richtung eines Mönchsordens, besonders bei den Franziskanern

Verwendungsbeispiele für ›Observant‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf dem Weg dorthin war sie an mehreren Observanten vorbeigegangen. [Die Zeit, 13.03.1970, Nr. 11]
Handelt es sich bei diesen um vorchristliche »Observanten«, zu denen Jesus einmal gehört hätte? [Colpe, C.: Mandäer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11207]
In Kamenz befand sich nur ein Kloster der böhmischen Observanten. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 393]
Über Monate beklagten die Observanten der Wirtschaft, dass die Stimmung schlechter als die Lage und deswegen allgemeine Düsternis nicht angezeigt sei. [Die Welt, 23.11.2001]
Als letzte größere Reformgruppe lösen sich die Kapuziner 1525 aus dem Verband der Observanten heraus. [o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 4906]
Zitationshilfe
„Observant“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Observant>.

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